Vita

Ursula Schregel ist zwar mit Kunst aufgewachsen, doch den Weg zur Malerei hat sie erst Ende 2014 gefunden. Fortan nahm sie Unterricht an verschiedenen privaten Kunstakademien, insbesondere an der Kunstakademie Allgäu bei Bernard Lokai (Meisterschüler von Gerhard Richter). Inzwischen hat sie bereits erfolgreich in Deutschland, Belgien, Luxembourg, Frankreich, Spanien und den USA ausgestellt.

In Köln studierte und promovierte sie in Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Kunstgeschichte und Soziologie. Später absolvierte sie noch eine Ausbildung in Innenarchitektur.

Als Theaterdramaturgin  hat sie am Schauspielhaus Bochum, am Düsseldorfer Schauspielhaus und an den Wuppertaler Bühnen gearbeitet und war über zwei Jahrzehnte  für den WDR als Hörspielredakteurin und Bearbeiterin tätig (u.a. von Yasmina Reza, Eric-Emmanuel Schmitt). Sie übersetzte  Kinder- und Jugendbüchern aus dem Französischen (u.a. Anna Gavalda) und Hörspiele  aus dem Französischen und Spanischen.

Die gebürtige Dürenerin wohnt zwischen Köln und Aachen und hat lange Zeit in Nordfrankreich gelebt.

Ausstellungen von Ursula Schregel

Seit dem Jahr 2016 fanden regelmäßig Ausstellungen von Ursula Schregel in Deutschland und im europäischen Ausland statt. In diesem Jahr stellte sie auch erstmals außerhalb Europas aus, in New York auf der Artexpo. Im Dezember 2018 nimmt sie an der legendären artweek Miami teil.

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Ursula Schregel

Nominierungen + Auszeichnungen

Ihre künstlerische Arbeit erhielt zudem durch folgende Nominierungen für internationale Kunstpreise Aufmerksamkeit:

2017  Palm Art Award/Deutschland

2018  Palm Art Award/Deutschland

2018  Combat-Prize /Italien

2018  Künstlerin des Jahres von ERMEWA GROUP / Frankreich

2018  KITZAWARD/Österreich

Ein Ausstieg wird zum Einstieg

Aufgewachsen ist Ursula Schregel in einer kunst-VOLLEN Umgebung, als Tochter einer Kunst- und Antiquitätenhändlerin  und Malerin. Aber selbst zu malen kam ihr nie in den Sinn. Vielleicht weil Vor-BILDER auch zum Hemmschuh werden können oder sie sich ganz einfach abgrenzen wollte. Sie hatte ihren eigenen Weg im Kopf, der auch künstlerisch geprägt war, aber in eine andere Richtung zeigte: von den Bildwelten in die Wortwelten.

Der Wunsch zu malen brach erst ganz vorsichtig nach dem Tod ihrer Mutter durch und reifte langsam auf Umwegen. Sieben Jahre lang. Im Herbst 2014 besuchte Ursula Schregel einen Kurs an der Internationalen Kunstakademie in Heimbach „Malen ohne Vorkenntnisse“ und plötzlich war der Bann gebrochen.

Ein aufregender Weg begann für sie. Er ging kurz darauf einher mit der Entscheidung, vorzeitig aus dem bisherigen Berufsleben auszuscheiden und sich noch einmal mit Elan und Leidenschaft in eine neue Richtung vorzuwagen.

Ihre Bildwelten

Seitdem malt sie in Acryl und experimentiert mit Mischtechniken, arbeitet häufig mit Übermalungen und Auf- und Abtragung von kräftigen Farbsetzungen. Vor der weißen Leinwand zu stehen ist für sie jedes Mal wieder ein ganz besonderer Moment:  Eine Reise ins Unbekannte mit offenem Ende.

Ihre Bilder sind abstrakte, informelle Kompositionen. Sie entstehen spontan und das Unterbewusstsein reagiert oft wie ein Seismograph. Der Zufall wird zum Impulsgeber, entwickelt seine eigene Dynamik, lässt in intuitiven  Prozessen gelegentlich eine Situation oder ein Thema durchscheinen. Nicht alle Werke tragen Titel, manche entstehen auch erst später, wenn sich ihr ein Bild – mit Abstand – wie ein innerer Spiegel neu erschließt.